<3 Flüsse Stadt Hann. Münden

Hann. Münden schmückt sich mit dem Namen 3 Flüsse Stadt, wobei man da ein bisschen flunkert, denn eigentlich sind es nur 2 Flüsse: Werra und Fulda vereinigen sich und werden in Weser umbenannt. Wer mal eine echte 3 Flüsse Stadt sehen möchte, muss ganz in den Süden nach Passau fahren.

Trotzdem ist Hann. Münden ein wunderschönes, kleines Städtchen, welches zusätzlich noch rundherum in Berge eingehegt ist und auch landschaftlich sehr reizvoll ist.

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Die Altstadt besteht oft aus sehr schmalen Gässchen und fast ausschließlich aus solchen alten Fachwerkhäusern. Ich habe noch nie so viele davon auf einem Fleck gesehen. Dabei verkommt die Stadt aber nicht zum reinen Touristenkitsch, mit lauter Nippesläden und Fressbuden, sondern sie wird ganz normal von den Einwohnern genutzt. Man findet zwischen Friseuren und Elektromeistern, Reisebüros und alte Tabakläden, ja sogar Moscheen für den türkischen Teil der Bevölkerung.

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Das ehemalige Hafengebiet mit Schleuse zur Selbstbedienung. Es war ein frostiger Tag gewesen, was man an den weißen Bäumen im Hintergrund sehen kann. Der Winter hat den Vorteil, dass man zur jeder Tageszeit schön tiefstehendes Licht hat. Dieses Foto entstand nämlich zur Mittagszeit.

img_7224 Diese Anhäufung nennt sich Weserstein und er wacht über der Stadt.

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Vor dem Weserstein existiert ein Campingplatz, der sich auf einer Insel befindet, im Winter natürlich verwaist, aber im Sommer kann man da sicher fein Urlaub machen. Die Stadt residiert gleich nebenan.

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Schrott bis zum Horizont

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In Duisburg wird Schrott in Geld umgewandelt, was ich für die beste Geschäftsidee überhaupt halte, es existiert sogar eine ganze Insel, die sich Schrottinsel nennt. Man glaubt gar nicht in wie vielen Industriebereichen in Duisburg Müll  und Schrott als Rohstoff herhalten müssen. Ob Kunststoffe, Aluminium oder Eisen, alles kann man wiederverwenden und gerade in Zukunft wird das immer wichtiger, denn natürlich vorkommende Rohstoffe sind endlich. Logisch!

Ich sehe da also nicht Schrott im Sinne von wertlos, sondern Schrott im Sinne von das Gold von Morgen.

Am Amazonas

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Wenn der Rhein mal wieder sein Bettchen verlässt, sieht das für mich, als gebürtiger Nichtrheinländer, immer so imposant aus. Wenn der Fluss wieder mehr als einen Kilometer breit ist und die andere Seite nur zu erahnen ist. Das Händchen an die Stirn gehalten als Abschirmung gegen die Sonne, schaut man sich dieses Schlamassel neugierig wie ein kleines Kind an, welches gerade das erste mal ein Feuerwehrauto entdeckt. Überflutetes Land hat für mich so was Dystopisches an sich, genau dieses Dramatik habe ich auch im Bild festhalten wollen. Aber gleichzeitig sind es ja nur die Rheinauen, die unter Wasser stehen, die dürfen das…

Kleiner, kräftiger Pilz

Diesen kleinen Racker habe ich am lettischen Ostseestrand gefunden. In der prallen Sommersonne, in trockenem Sandboden also in den widrigsten Umständen, die man sich für einen Pilz vorstellen kann. Dieses Pilzchen war krass drauf!
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Schaukel am Hafenbecken

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Frühling in Duisburg, die ersten grünen Fabriken schießen aus dem Boden.

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Wie ein Schluck Wasser in der Kurve

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